Dierk Hagedorn

Dierk Hagedorn wollte schon als kleiner Junge Schwertkampf in der Rüstung betreiben – aber so etwas gab es damals noch nicht. Also hat er sich selbst ein Holzschwert gebaut und auch eine Rüstung aus Pappe. Erst ein Vierteljahrhundert später folgten dann die angemessenen Varianten aus Stahl. Die ersten Schritte als Fechter erfolgten damals in den olympischen Disziplinen Säbel, Florett und Degen. Inzwischen jedoch ist er Trainer, Vorsitzender und mittlerweile dienstältestes Mitglied bei Hammaborg. Die Trainingsinhalte umfassen Dolch, langes Messer, Harnischkampf, konzentrieren sich jedoch aufs lange Schwert. Er hat 30 deutschsprachige Fechtbücher transkribiert und diese auf der Vereinswebsite allgemein zugänglich gemacht oder in Buchform veröffentlicht. Zu diesen Publikationen zählen eine Peter-von-Danzig-Edition; mehrere Ausgaben über die Gladiatoria-Handschriften, die den Kampf im Harnisch beschreiben; eine Neubearbeitung des Hans-Talhoffer-Manuskripts aus München sowie eine umfangreiche Ausgabe des Jude-Lew-Fechtbuchs, bei der auch mehrere Hammaborg-Vereinsmitglieder mitgewirkt haben. Weitere Editionen sind in Vorbereitung oder bereits im Druck.

 

 

Vortrags- und Workshoptitel: Die Ortenburger Handschrift & Zornhau. Der Workshop zum Mitdenken

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