Dierk Hagedorn

Dierk Hagedorn (*1966) wollte schon als kleiner Junge Schwertkampf in der Rüstung betreiben – aber so etwas gab es damals noch nicht. Also hat er sich selbst ein Holzschwert gebaut und auch eine Rüstung aus Pappe. Erst ein Vierteljahrhundert später folgten dann die angemessenen Varianten aus Stahl. Die ersten Schritte als Fechter erfolgten damals in den olympischen Disziplinen Säbel, Florett und Degen. Inzwischen jedoch ist er Trainer, Vorsitzender und mittlerweile dienstältestes Mitglied bei Hammaborg. Die Trainingsinhalte umfassen Dolch, langes Messer und Harnischkampf, konzentrieren sich jedoch aufs lange Schwert.

Er hat 30 deutschsprachige Fechtbücher transkribiert und diese auf der Vereinswebsite allgemein zugänglich gemacht oder in Buchform veröffentlicht. Zu diesen Publikationen zählen eine Peter-von-Danzig-Edition, eine Ausgabe über eine Gladiatoria-Handschrift, die den Kampf im Harnisch beschreibt, eine Neubearbeitung des Hans-Talhoffer-Manuskripts aus München sowie unlängst eine umfangreiche Ausgabe des Jude-Lew-Fechtbuchs, bei der auch mehrere Hammaborg-Vereinsmitgieder mitgewirkt haben. Weitere Editionen sind in Vorbereitung oder bereits im Druck.

 

 

Vortragstitel: Die drei Traditionslinien Meister Johannes Liechtenauers

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